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Essen in Auckland City

27.09.2013 09:30

 

Zwei angehende Männer machen sich auf den Weg ins ferne Neuseeland. Klingt soweit gut, aber was gibt es dabei zu essen? Eine Frage, die eine ausführliche Antwort verdient.

Unsere eigenen Kochprodukte folgten eigentlich nur einer Devise: Hauptsache günstig!
So schritten wir in schnäppchensuchender „Andre-Manier“ durch den Supermarkt und fanden „Meat Pies“, Dosenspaghetti und Toastbrot im Angebot – also genau das, was dem menschlichen Körper für eine gesunde Ernährung zugeführt werden muss.

Insgesamt hat sich die Qualität unseres Essens aber täglich gesteigert. Anfangs warfen wir anderen noch neidvolle Blicke zu, kurz vor Abreise haben wir selbige eingeheimst.
Unser Frühstück hat eine evolutionäre Entwicklung in den ersten paar Tagen erfahren.
Aus verbrannten Spiegeleiern und Marmeladentoasts sind schnell genießbare, weniger krebserregende Eier sowie selbstgemachte „French Toasts“ geworden. Diese auch als „Arme Ritter“ bekannte Süßspeise erleichterte uns das Aufstehen ungemein!
Mittlerweile ist es sogar so, dass nicht nur wir, sondern sogar andere Menschen diese zimthaltige  „Guten Morgen Mahlzeit“ genießen können. Wir sollten vielleicht unsere berufliche Zukunft noch einmal überdenken und uns den Kochwissenschaften zuwenden…? :D
Wie wärs mit „Dr. Chef“ und dem „Master of Cooking“…

Auch unser „Dinner“ entwickelte sich sogar mit Sprüngen statt Anfängerschritten.

Bei Meat Pies - einem Fertigessen, was man nur in den Backofen schiebt und aufwärmt - angefangen haben wir uns typisches Bachpackeressen wie Spaghett und Tomantensauce bis zu frischem Fisch mit Reis und Paprika gesteigert. Alles selbstgemacht! Ohne do-it-yourself ist man hier auch aufgeschmissen…

Generell ist zu sagen, dass viele Lebensmittel hier ein wenig über dem deutschen Discounterpreis liegen. Was man auf neuseeländischem Boden jedoch sehr günstig bekommt sind Äpfel UND (wer hätte es gedacht?) KIWIS!

Die neuseeländische Küche selbst kann man nur vage umschreiben. Sie ist der europäischen sehr ähnlich, hat allerdings durch die Lage im Pazifik und irrsinnig viele Einwanderer, asiatische Einschläge, die sowohl beim Take-Away-Fast-Food als auch in heimischen Küchen Einzug gefunden haben.

Beliebt sind vor allem Fish n‘ Chips und Sushi - McDonald’s ist natürlich auch vertreten, genauso wie Kentucky Fried Chicken und Burger King.

Bis jetzt haben wir aber also sehr gut gelebt und gespeist. In ein paar Wochen wissen wir, ob wir eher zu der Zunehmer- oder der Abnehmer-Fraktion der Backpacker gehören.
Bis dahin: Guten Appetit! 

Mission: Zigarren aus Dubai

26.09.2013 23:00

 

Ein paar Tage ist es mittlerweile schon her, dass Couchsurfing.com ein neues Mitglied mit dem Namen Robert Salzwedel begrüßen darf. Das ist der Beginn dieser Geschichte…
Couchsurfng ist eigentlich eher dafür bekannt, dass man kostenlos auf der Couch anderer Menschen unterkommt… allerdings wurde ich kurz vor unserer Reise von einem neuseeländischen Studenten namens Varun gefragt, ob wir beide nicht ein paar Zigarren aus dem Duty Free Shop in Dubai mitbringen könnten.
Lange haben wir eigentlich nicht überlegt! Klar, das ist doch ein Abenteuer! Viel kann da doch nicht schief gehen…oder? :D

(Varun kommt aus Indien, war in England auf der Schule und studiert jetzt in Neuseeland… das nenne ich mal Globalisierung!).
Auf jeden Fall ist er so verrückt, Zigarren im Wert von 559€ zu kaufen…
 

In Dubai hat es uns eine Menge Zeit gekostet die Zigarren zu finden und vor allem zu kaufen. Ein kleines Kreditkartenproblem trennte uns von der begehrten Fracht, die wir – gerade so  am Importlimit – nach NZ einführen sollten! Letztlich sind wir aber doch noch rechtzeitig zum Flugzeug gelangt. Was ein Glück!
Nachdem wir die Zigarren dann einmal durch die halbe Welt getragen haben, kommt es am 26. zu der „Übergabe“.
Für das Treffen hat uns Varun zum „Korean Hotpot“ eingeladen.

Und…Er ist da! Ein GROSSER Stein fällt uns vom Herzen. Sweet As!
Korean Hotpot ist eigentlich nur ein Tischgrill mit Fleisch, das man sich dann selbst grillen darf.
Die Gourmets sagen: Eine nette Abwechslung, aber bitte nicht immer... ;D
Zu der asiatischen Warmmahlzeit gab es einen koreanischen Schnaps sowie sogenannte „Spirits“ - in Neuseeland ist es üblich, sich eigenen Alkohol mitzubringen, was Varun mithilfe seiner übergroßen Jacke mit Millionen von Taschen, sehr gut ausgenutzt hat.

Beide nervengifthaltige Getränke schmecken jedoch eher wie verwässerter Wodka.

 

Genial war an diesem Abend die Gesellschaft. Varun hat noch fünf andere Studenten aus ganz Neuseeland mitgebracht, was uns eine extrem gesellige Runde bescherte, mit der wir einen tollen Abend verbringen durften.

Wir hatten endlich die Chance mit echten „Locals“ zu sprechen!


Insgesamt können wir den Abend nur als vollen Erfolg betrachten und sind froh, dass wir mit Varun in Kontakt gekommen sind, denn es waren nicht nur extrem lustige Gespräche, sondern jetzt haben wir auch viele Ideen und Anregungen erhalten, wo genau wir im nächsten halben Jahr auf unserer Abenteuerreise Zwischenstopps einlegen sollten. 

Formalitäten in Auckland erledigen (2. Tag)

25.09.2013 20:00

 

Nachdem wir gestern schon unsere tolle Steuernummer beantragt haben, geht es heute natürlich hochmotiviert daran, unser Bankkonto zu eröffnen.Natüüürlich.. NICHT! In typisch deutscher Manier haben wir unseren Termin um 10 Uhr knallhart verschlafen.. (Andre meint: "Mit der Einstellung werdet ihr euch hier wohlfühlen!!")

Max, ein Freund und Helfer des Sparfuchses, der eigentlich auch Backpacker ist, brachte uns dann mit etwas Verspätung zur ASB Bank. Warum immer dieser Stress?? Ein Termin ist doch nur dazu da, den Wochentag zu wissen…

Dort treffen wir auf Eddie…

Eddie … ist wirklich ein komischer Kauz. Er erinnert eher an einen hyperaktiven Schuljungen, den man nicht zu lange allein lassen sollte, als an einen kompetent-konsequenten Bankangestellten der ASB. :D Trotzdem (oder genau deshalb?) hatten wir wirklich viel Spaß mit ihm!
Nach der Bankkonto-Eröffnung geht es dann zu unserem Autohändler des Vertrauens, Steve. Steve, das ist alles was wir von ihm wissen, er heißt Steve und kommt aus Großbritannien. Seine Anschrift, seine Firma? Gute Frage :D

Auf jeden Fall hat er genau das richtige Angebot für uns parat und nach ein, zwei Probefahrten auf der LINKEN Fahrbahnseite, ein paar schleimenden Worten und einer Menge Fragen der Art: "Und was hältst du von der Karre?", überlegen wir uns arg, ob wir uns einen Toyota Emina von 1995 kaufen.
Eine Nacht drüber schlafen soll uns helfen, mal schauen ob es das bringt!! :)

"Max, was kann man denn in Auckland gut essen?" "Fish 'n' Chips!" .. also geht es weiter zu dem von Steve empfohlen „Lokal“, dass eigentlich nur gut sein kann, da es von Maoris belagert wird. Max weiht uns ein: "Die gehen nur dahin, wo das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Viel zu futtern für wenig Geld!"

Und er behielt Recht...die Portionen waren sogar so überdimensioniert, dass wir uns die Hälfte eingepackt und für schlechtere Zeiten konserviert haben.

Danach stand noch ein Abstecher nach Auckland Downtown auf dem Programm, um einen ersten Eindruck darüber zu gewinnen, ob wir die Stadt mögen oder (wie viele Backpacker) hassen.
Als wir gerade Internet vom Mc’s in der zentralen Einkaufsstraße, der Queen Street, abziehen wollten und uns als Alibi jeweils einen Kaffee bestellt haben, trafen wir auf Felix, einen (Überraschung!!) Deutschen, der gerade sein Aupair-Dasein geschmissen hat bzw. vielmehr rausgeworfen wurde, sich aber so sehr darüber freute, dass wir gute zwei Stunden lang schnackten, scherzten und Spaß hatten.

Bei der darauffolgenden Nachtwanderung durch die Stadt kamen wir doch zu einem gemeinsamen Beschluss: Auckland bei Nacht ist awesome!

Zum Dinner gab es dann wie bereits angedeutet, aufgewärmte Fish 'n' chips.

Guten Appetit!

 

Alllererster Tag am "Arsch der Welt"

24.09.2013 20:00

Der Airbus ist gelandet, der Blick auf Neuseeland ist frei, naja mehr oder weniger, wäre da nicht der Dauerregen. 

Das ist also unsere erste Begegnung mit Neuseeland. Durchaus interessant. Nach insgesamt mehr als 40 Stunden Reisezeit betreten wir erstmals neuseeländischen Boden!

Die Sicherheitskontrolle ist ein Klacks, während andere Dreck von ihren Stiefeln kratzen müssen, können wir nur unsere Sandwiches verloren melden. Nicht so unser Gepäck, denn das liegt, selbst wenn es lange dauert, heile und unversehrt auf dem Gepäckband. Puhh....

Vom Flughafen aus geht es mit unserem Instructor Andre Richtung Auckland City, um am gleich Tag noch die IRD-Steuernummer zu beantragen. Anschließend zeigt uns der Sparfuchs Andre noch die Superangebote im örtlichen Countdown (24/7) am Broadway - eine Art Edeka/Netto/Aldi/Penny-Mix mit allem, was das Herz begehrt. 

Schnell wird klar, dass er damals als Backpacker kein Geld hatte...

Auf jedenFall sind wir sicher und zufrieden in unserem Hostel im Bonzenviertel Parnell angekommen (der Nachbar hat einen Privat-Tennisplatz!). Es ist durchaus gemütlich - einst gebaut für die Queen of Tonga - mit großer Küche, Aufenthaltsraum und SAUBEREN Sanitärbereichen!! Die Leute sind alle nett und aufgeschlossen, wenn auch zu 98,589% deutsch.

Der Sparfuchs hat uns als Abendmahlzeit sog. "Pies" empfohlen ("Boaa, die sind mega geil!!! Die MÜSST ihr probieren!!"). Gefüllt mit undefinierbarer Pampe und in verschiedenen Gemacksrichtungen erhältlich, sind sie doch eher ungenießbar...sogar vom Flugzeugessen ein Abstieg.... O.o 

Kulinarisches Highlight: Tsingtao-Bier aus China! 

 

Jetzt heißt es erstmal Hostelleben genießen, ankommen und AUSSCHLAFEN!! Wir halten uns nach der halben Weltreise kaum noch auf den Beinen...mit etwas Glück schaffen wir es noch rechtzeitig in unsere Betten, bevor wir im Stehen einschlafen.

 

Flug!!!

23.09.2013 19:53

Sooo, wir sind mittlerweile in Melbourne (Australien) angekommen und haben erstmal 6 Stunden Aufenthalt. -.- 
Aber was solls, 22 Stunden Flugzeit haben wir in der Konservendose zweier Boing 777-300er überlebt und jetzt geht es auf in den Airbus A380. (*.*). Das Essen ist aber eine große (zum Glück positive) Überraschung! Kann man vielleicht, unter Umständen und mit allen Augen zugedrückt sogar als "lecker" bezeichnen! ;D
Frankfurt, Dubai, Kuala Lumpur und jetzt Melbourne sind erreicht und es geht noch weiter weg von Zuhause als 16.165 km. 
Alle Flughäfen sind natürlich luxuriös ausgestattet und einfach unglaublich toll. Aber Dubai sticht hervor, deswegen hier ein Bild. (Welcher Flughafen hat sonst eine Duty Free Einkaufsmeile?? :D)
Beste Grüße aus der weiten Welt!!

Happy Birthday dear Nico!

05.09.2013 11:05

Lieber Nico,

zum 18. Geburtstag alles erdenklich Gute! Vielen Dank für die Feier gestern und ich freue mich schon extrem auf Freitag; ich hoffe das wird toll!
Solange genieß aber DEN Tag und organisier alle Sachen, die du noch brauchst. Ich freue mich extrem auf unsere Reise. In dem Sinne: Viel Erfolg im neuen Lebensjahr, auf das wir eine tolle gemeinsame Fahrt haben.

Robert

 

Unser Blog geht online

05.09.2013 09:54

Ab heute beginne ich damit unsere eigene Website für unseren Auslandsaufenthalt zu erstellen.
Eine Menge Arbeit steht an, aber unsere Reise soll sich doch auch für alle "Daheimgebliebenen" rentieren.

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